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Distrikt Wilhelmsburg West
SPD für eine moderne Rentenpolitik
Unsere Gesellschaft befindet sich in einem denkwürdigen demographischen Wandel: Die Menschen leben länger und bleiben länger gesund. Immer häufiger schließt sich an die Phase der Erwerbsarbeit eine ausgedehnte dritte Lebensphase an mit neuen Möglichkeiten. Das bedeutet für uns alle eine Herausforderung Die Generation der über Sechzigjährigen verdient in Politik und Gesellschaft daher eine neue Aufmerksamkeit! Hierzu gehört insbesondere die angemessene Altersversorgung. Die tragende Säule der Alterssicherung muss hierbei die gesetzliche Rentenversicherung bleiben. Flankierend zur Rente mit 67 brauchen wir Maßnahmen, um unangemessene Härten für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auszuschließen. Die SPD will es den Senioren leichter machen, flexibel in den Ruhestand zu treten.
Das SPD-Präsidium verabschiedete in Berlin einstimmig einen Beschluss zur Ausweitung der Altersteilzeit.
So soll die geförderte Altersteilzeit nicht bereits 2009 auslaufen und analog die Teilrente weiterentwickelt werden. In dem Beschluss sprach sich das SPD-Präsidium am 16. Juni 2008 ferner dafür aus, dass Arbeitnehmer unter bestimmten Bedingungen bereits ab den 60. Lebensjahr statt wie bisher ab 63 Jahren eine Teilrente beziehen können. Mit der Altersteilzeit wurde bereits vor Jahren ein Instrument geschaffen, das einen gleitenden Übergang aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand ermöglicht. Mit der Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit wird gleichzeitig auch das Ziel verfolgt, die Reduzierung der Arbeitszeit für Ältere mit realen neuen Beschäftigungschancen für Jüngere zu verbinden.
Günther Beuch